Fische angeln

Fisch ist einer der beliebtesten Speisen, welche die Menschen zu sich nehmen. Egal, ob auf dem Grill, in der Pfanne, im Ofen oder auch geräuchert – es gibt viele unterschiedliche Art und Weisen den Fisch zuzubereiten. Bevor der Fisch jedoch genossen werden kann, muss er erst einmal geangelt werden. Für das Angeln der Fische gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Denn es gehört weitaus mehr dazu, als einfach seine Angel auszuwerfen und darauf zu warten, dass ein Fisch beißt. Was bezüglich des Angelns wichtig ist und, worauf die interessierten Angler achten müssen, wird hier genauer durchleitet.

Wer darf Angeln?

Die erste Frage, welche sich stellt, ist die Frage danach, wer überhaupt angeln darf? Denn nicht alle Menschen, welche gerne angeln würden, dürfen auch angeln. Bzw. dürfen auch professionelle Angler nicht einfach einem beliebigen See angeln und dort die Fische aus dem Wasser holen. Zunächst einmal ist es natürlich wichtig, dass die Angler auf die Schilder und auf die Bestimmungen achten, welche an dem jeweiligen Gewässer gelten, an welches sie sich begeben. Dort ist in der Regel genau geregelt, ob das Angeln erlaubt ist oder nicht. Selbst wenn das Angeln in den Gewässern erlaubt ist, darf trotzdem nicht Jeder seine Angel auswerfen und die Fische aus dem Wasser ziehen. Denn, um Angeln zu können, vor allem aber zu dürfen, müssen die Betroffenen über einen Angelschein verfügen. Dabei sollte man jedoch immer darauf achten, dass es in Deutschland diesbezüglich Unterschiede gibt, welche von Region zu Region variieren können. Die Interessierten sollten sich aus diesem Grund immer in dem jeweiligen Bundesland über die Bestimmungen und die Voraussetzung bezüglich des Erwerbs eines Angelscheins informieren.

Wie setzt sich die Angelausrüstung zusammen?

Angeln kann nur der, der auch eine entsprechende Ausrüstung besitzt. Natürlich gibt es auch bezüglich des Umfangs der Ausrüstung Unterschiede, da die Angler diese immer und immer wieder erweitern können, doch es gibt durchaus eine Grundausrüstung, welche immer vorhanden sein sollte – sei es bei einem Anfänger, sei es bei einem Profi. Die Grundausrüstung, welche unabdinglich ist, besteht dabei aus:

  • einer Angelrute
  • einer Angelrolle
  • einer Schnur
  • einer Montage aus dem sogenannten Schwimmer und dem Schrot-, oder auch Grundblei

Wichtig ist dabei, dass die Rute immer gut und sicher in der Hand liegt, sodass die Nutzer diese nicht nur gut und fest halten, sondern auch führen und somit auswerfen können.

Wie sieht es mit der Ausrüstung für Kinder aus?

Auch Kinder dürfen, wenn sie einen entsprechenden Angelschein besitzen, angeln. Allerdings muss die Ausrüstung in diesem Fall auf die Körpergröße der Kinder abgestimmt sein. So können sich die Interessierten auf dem Markt unter anderem spezielle Ausrüstungen für Kinder kaufen, welche nicht nur kleiner in der Ausführung, sondern auch deutlich leichter in dem Gewicht sind.

Die richtige Pflege für die Ausrüstung

Nicht nur die richtige Handhabung, sondern auch die richtige und entsprechende Pflege ist in dem Zusammenhang mit der Angelausrüstung wichtig. Denn nur, wenn diese eine richtige und angemessen Pflege erfährt, kann diese von Langlebigkeit zeugen und stellt für lange Zeit einen treuen Begleiter auf dem Angelausflügen dar. Für eine einfache und schnelle Reinigung können die Besitzer diese Angelrute einfach in die Badewanne legen, welche mit lauwarmen Wasser gefüllt ist. Etwas sanftes Spülmittel sorgt für die Lösung des Schmutzes, sodass die Rute schnell wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt und bereit für den nächsten Einsatz ist. Auch auf Schäden sollte die Rute in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Am besten macht man alles in einem Wisch und stellt direkt nach der Reinigung sicher, dass sich die Rute in einem einwandfreien Zustand befindet.

Die unterschiedlichen Arten der Köder

Angler, aber auch Menschen, welche nicht angeln wissen, dass es nicht nur eine Art Fisch ist, sondern dass die Unterwasserwelt von einer sehr großen und umfangreichen Vielfalt geprägt ist. Jeder Fisch hat dabei andere Vorlieben und beißt bei einzelnen Ködern an. Aus diesem Grund können Angler mit der Verwendung einzelner Köder bestimmte Fische anlocken und beeinflussen, wie, bzw. mit welchem Fisch der Angeltag enden wird, sofern dieser beißt. Unterschieden wird in dem Bereich der Köder zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Auf der einen Seite stehen dabei die Kunstköder und auf der Zweiten Seite findet man die Naturköder.

Beispiele für die Naturköder sind in diesem Fall unter anderem:

  • Maden
  • Tauwürmer
  • Mistwürmer
  • Köderfische
  • Heuschrecken
  • Maiskörner
  • Boilies
  • Brot
  • Fischfetzen

Der Vorteil der Naturköder liegt in der Tatsache, dass diese die herkömmliche Nahrungsquelle der Fische widerspiegeln und zudem für die Absonderung natürlicher Duftstoffe sorgen, durch welche die Fische angelockt werden und der Fischfang somit positiv beeinflusst werden kann. Wie es der Name der Kunstköder bereits sagt, handelt es sich bei diesen hingegen um Köder, welche auf künstliche Art und Weise hergestellt wurden. Diese finden ihren Einsatz in der Regel in dem Zusammengang mit dem Fang von Raubfischen.

Beispiele für gängige und beliebte Kunstköder sind hierbei:

  • Blinker
  • Spinner
  • Wobbler
  • Gummifische

Wie sind die Beißzeiten?

Interessant für Angler ist es zu wissen, wann welcher Fisch beißt und, wann sich die Angler auf die „Jagd“ begeben sollten, um einen bestimmten Fisch zu fangen. Denn, anders als man vielleicht annehmen mag, beeinflusst nicht nur die Art des Köders den Fischfang, sondern auch die Jahreszeit spielt bezüglich des Fischfangs eine sehr große Rolle.

Nahezu jede Fischart beißt zu einer anderen Jahreszeit. Wer diesbezüglich genauere Informationen haben möchte, kann im Internet oder auch in Fachgeschäften für Angelbedarf Tabellen erhalten, welche genau aufzeigen, welcher Fisch zu welcher Jahreszeit und mit welchem Köder beißt. Unterschiede gibt es auch bezüglich der Gewässer, da vor allem zwischen den Süßwasserfischen und den Salzwasserfischen, aber auch bei diesen zwischen vielen unterschiedlichen Arten unterschieden wird, welche man entweder in Flüssen, Seen, Bächern oder auch in den unterschiedlichen Meeren finden kann.

Ein Beispiel:

  • Im April kann man vermehr Aale fangen, welche sich nah am Ufer, im schlammigen Boden befinden. Im Oktober finden die Angler den Aal weiter draußen im tiefen Gewässer
  • Im April frisst der Aal liebe Wurm und Madenbündel, während der im Oktober den Köderfisch bevorzugt